Biologie

Das Fach Biologie am Hannah-Arendt Gymnasium 

Das Fach Bio­lo­gie will Inter­es­se und Neu­gier an natur­wis­sen­schaft­li­chen The­men wecken. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sol­len natur­wis­sen­schaft­li­che Denk­wei­sen nach­voll­zie­hen kön­nen sowie auf der Grund­la­ge von fach­lich fun­dier­ten Kennt­nis­sen ihren eige­nen Stand­punkt fin­den und zu ver­ant­wor­tungs­be­wuss­tem Han­deln gegen­über dem eige­nen Kör­per und respekt­vol­lem Umgang mit der beleb­ten Umwelt befä­higt wer­den. Unse­re Arbeit nimmt dabei ver­schie­de­ne Schwer­punk­te in den Fokus, die wir mit viel Spaß am Fach zu ver­mit­teln ver­su­chen. Um die Natur und ihre viel­fäl­ti­gen bio­lo­gi­schen Phä­no­me­ne zu ver­ste­hen, grei­fen wir dabei, aus­ge­hend von den lebens­welt­li­chen Vor­stel­lun­gen der Ler­nen­den, immer wie­der all­tags­re­le­van­te Phä­no­me­ne und Pro­blem­stel­lun­gen auf.

Das Fach Biologie im Kontext des Fächerkanons 

Die grund­le­gen­den Lern- und Arbeits­me­tho­den des Lern­kom­pe­tenz­cur­ri­cul­ums wer­den im Bio­lo­gie­un­ter­richt auf­ge­grif­fen und an Fach­in­hal­ten wei­ter geübt und gefes­tigt. Ins­be­son­de­re wird mit der Fach­schaft Deutsch bei der Wei­ter­ent­wick­lung der Lese­kom­pe­tenz sowie bei dem Ver­fas­sen von Sach­tex­ten (Ver­suchs­pro­to­kol­le, Beschrei­bun­gen, Beob­ach­tun­gen etc.) zusam­men­ge­ar­bei­tet. Die Mög­lich­kei­ten des fächer­über­grei­fen­den Unter­richts inner­halb der natur­wis­sen­schaft­li­chen Fächer und zu wei­te­ren Fächern sind uns eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit. Das Fach Bio­lo­gie lie­fert fun­da­men­ta­le Grund­la­gen zur Sport­theo­rie und gewinnt durch Fra­ge­stel­lun­gen aus dem Bereich des Sports selbst an Lebens­nä­he und Aktua­li­tät. Der fas­zi­nie­ren­de For­men­reich­tum der Natur ist eine wich­ti­ge Quel­le für die Ent­fal­tung von Phan­ta­sie und Krea­ti­vi­tät auch im künst­le­ri­schen Bereich und lie­fert damit einen Bei­trag zur ästhe­ti­schen Bildung.

Sprachsensibilität im Biologieunterricht

Im Unter­richt wird mit dem Aspekt Spra­che reflek­tiert und pro­fes­sio­nell umge­gan­gen, indem die Lehr­kräf­te Stol­per­stei­ne aus dem Weg räu­men, die Schü­ler behut­sam und umsich­tig an die Fach­spra­che her­an­füh­ren und sie, wenn sie Feh­ler machen, ein­fühl­sam kor­ri­gie­ren. Schü­ler wer­den durch die Erstel­lung von Glos­sa­ren, Lexi­kon­ar­beit und die Bear­bei­tung von schritt­wei­se kom­ple­xer wer­den­den Auf­ga­ben­stel­lun­gen im Umgang mit Spra­che pro­fes­sio­na­li­siert und auf wis­sen­schaft­li­ches Arbei­ten vor­be­rei­tet. Zu Beginn der Jahr­gangs­stu­fe 5 ste­hen wir in regem Aus­tausch mit den Grund­schu­len unse­rer Schü­ler, um opti­mal an bereits Erlern­tes anzu­knüp­fen und Brü­cken zu schla­gen. Dies ist uns ins­be­son­de­re bei Kin­dern deren Erst­spra­che nicht Deutsch ist beson­ders wichtig. 

Lernen mit digitalen Medien

Im Fach Bio­lo­gie bie­ten sich vie­le Mög­lich­kei­ten um suk­zes­si­ve den Umgang mit Soft­ware, als auch ent­spre­chen­der Hard­ware ein­zu­üben. Wir zie­len dar­auf ab die Schü­ler medi­en­kri­tisch zu erzie­hen und im Umgang und der Nut­zung von digi­ta­len End­ge­rä­ten wie Com­pu­tern, Tablets und Mobil­te­le­fo­nen sowohl Chan­cen als auch Risi­ken auf­zu­zei­gen. Wir Leh­rer setz­ten dabei immer stär­ker auf digi­ta­le Ange­bo­te, wie ver­an­schau­li­chen­de Vide­os und Lern-Apps und zei­gen im Rah­men von Bei­spie­len den Umgang mit gän­gi­gen Office-Pro­gram­men, die allen Schü­lern kos­ten­frei, auch für die hei­mi­sche Nut­zung bereit­ge­stellt wer­den. Im Kern ste­hen hier medi­en­kri­ti­sche Recher­che und Prü­fung von Quel­len bei­spiels­wei­se bei der Erstel­lung von Refe­ra­ten, aber auch deren pro­fes­sio­nel­le Prä­sen­ta­ti­on im Rah­men von Vor­trä­gen. Dies führt zu teil­wei­se kom­ple­xen Prä­sen­ta­ti­ons­ver­fah­ren, in denen Schü­ler selbst erstell­te Videobei­trä­ge schnei­den, mikro­sko­pi­sche Bil­der am Han­dy bear­bei­ten und Pod­casts sowie Tuto­ri­als erstellen. 

Nachhaltigkeitsgedanke

Das Fach Bio­lo­gie kon­fron­tiert die Schü­ler und selbst­ver­ständ­lich auch Leh­rer wie kein zwei­tes mit Fra­ge­stel­lun­gen rund um die Zukunft unse­res Pla­ne­ten. Im Anblick schwin­den­der Res­sour­cen und dar­aus resul­tie­ren­den Kon­flik­ten haben wir uns ent­spre­chend unse­res Leit­bil­des zur Auf­ga­be gemacht, Akzen­te zu set­zen und die Schul­ge­mein­schaft für die­ses The­men­feld zu sen­si­bi­li­sie­ren. Im Fach­be­reich der Bio­lo­gie sind es in die­sem Zusam­men­hang zen­tra­le öko­lo­gi­sche und evo­lu­ti­ons­bio­lo­gi­sche Fra­ge­stel­lun­gen, die beim Ler­nen­den Neu­gier­de wecken und ihm in unter­schied­li­chen Lern­ar­ran­ge­ments neue Kom­pe­ten­zen ver­mit­teln. Ein zen­tra­les The­men­feld ist in die­sem Zusam­men­hang bei­spiels­wei­se die Kli­ma­er­wär­mung und deren kon­kre­te Fol­gen für den Men­schen und ande­re Lebe­we­sen hier­zu­lan­de und auf der gan­zen Welt. Des Wei­te­ren wer­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Fach Bio­lo­gie auf das Stu­di­um vor­be­rei­tet, indem von span­nen­den Fra­ge­stel­lun­gen aus­ge­hend der wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­weg ein­ge­übt wird. So bie­tet sich im Rah­men von Pro­jek­ten und Fach­ar­bei­ten eine fächer­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit beson­ders in den Berei­chen Fami­li­en- und Sexu­al­erzie­hung, Sucht­prä­ven­ti­on sowie Gesund­heits­för­de­rung und Umwelt­bil­dung an.