Schule des gemeinsamen Lernens

Der­zeit wer­den am Han­nah-Arendt-Gym­na­si­um 45 Schüler*innen mit Unter­stüt­zungs­be­darf im ziel­dif­fe­ren­ten Bil­dungs­gang und 5 Schüler*innen im ziel­glei­chen Bil­dungs­gang unterrichtet.

Die Schüler*innen mit Unter­stüt­zungs­be­darf sind gleich­mä­ßig auf alle Klas­sen ver­teilt. Vor Auf­nah­me in die Klas­se 5 wer­den die zukünf­ti­gen Schüler*innen von den Son­der­päd­ago­gin­nen besucht. Aus den Infor­ma­tio­nen der Gesprä­che mit der Grund­schu­le, den Über­gangs­be­rich­ten und den ers­ten eige­nen Beob­ach­tun­gen wer­den Kurz­be­rich­te erstellt, die bei der Klas­sen­ver­tei­lung zugrun­de lie­gen und dem Kol­le­gi­um eine kur­ze Ein­schät­zung ermöglichen.

Zunächst wer­den mit Beginn des neu­en Schul­jah­res alle Schüler*innen mit vol­lem Stun­den­um­fang im Gemein­sa­men Ler­nen unter­rich­tet. In den ers­ten Unter­richts­wo­chen wer­den die beson­de­ren Bedar­fe von Schüler*innen in den Klas­sen­lei­ter­stun­den durch die Son­der­päd­ago­gin­nen the­ma­ti­siert, um ein hohes Maß an Trans­pa­renz für beson­de­re Maß­nah­men zu schaf­fen, z. B. äuße­re und inne­re Dif­fe­ren­zie­rung oder der Ein­satz von Integrationshelfer*innen.

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Maß­nah­men zur indi­vi­du­el­len För­de­rung sind:

  • Unter­richts­in­hal­te ori­en­tie­ren sich zunächst an indi­vi­du­el­len För­der­zie­len und den zu Grun­de lie­gen­den Lehr­plä­nen der all­ge­mei­nen Schule.
  • Schüler*innen mit Unter­stüt­zungs­be­darf arbei­ten dabei, wenn nötig, an dif­fe­ren­zier­tem und ver­ein­fach­tem Material.
  • Mit Blick auf die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Lehr­kräf­te und der Mög­lich­keit, eine Dop­pel­be­set­zung im Unter­richt zu schaf­fen, wer­den Schüler*innen auch in äuße­rer Dif­fe­ren­zie­rung und in Klein­grup­pen unterrichtet.
  • Im Lau­fe des Schul­jah­res und mit zuneh­men­dem Anfor­de­rungs­ni­veau im Regel­un­ter­richt, z. B. im Fach Eng­lisch, bekom­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit Unter­stüt­zungs­be­darf einen indi­vi­du­el­len Stun­den­plan. Die­ser ori­en­tiert sich am Bedarf der ein­zel­nen Schü­le­rin oder des ein­zel­nen Schülers.
  • Eini­ge Schüler*innen neh­men am Unter­richt der inter­na­tio­na­len Vor­be­rei­tungs­klas­se teil.

Als Grund­la­ge für die fun­dier­te Lern- und Ent­wick­lungs­pla­nung dient für die Schüler*innen im ziel­dif­fe­ren­ten Bil­dungs­gang Ler­nen der indi­vi­du­el­le För­der­plan mit einer inhalt­li­chen Ori­en­tie­rung am Lehr­plan für die Haupt­schu­le bzw. für die Schüler*innen mit dem För­der­be­darf geis­ti­ge Ent­wick­lung die Richt­li­ni­en der För­der­schu­le mit dem För­der­schwer­punkt geis­ti­ge Entwicklung.

In Abhän­gig­keit von Fach und Alters­stu­fe wird für die Schüler*innen mit den Klas­sen­teams und in Abspra­che mit den Fachlehrer*innen ent­schie­den, wann ein dif­fe­ren­zier­ter Unter­richt in exter­nen Lern­grup­pen oder ein gemein­sa­mer Unter­richt im gym­na­sia­len Kon­text mög­lich und ziel­füh­rend ist.

Bei Schüler*innen mit Unter­stüt­zungs­be­darf im ziel­glei­chen Bil­dungs­gang sind die Son­der­päd­ago­gin­nen bera­tend tätig, z. B. bei der Erstel­lung von Nach­teils­aus­glei­chen, der Erar­bei­tung beson­de­rer päd­ago­gi­scher Maß­nah­men, Abstim­mun­gen mit Integrationshelfer*innen oder in Elterngesprächen.